Wer bin ich?
Auf dieser Seite möchte ich den interessierten Mitabenteurern zeigen, was mich ausmacht und die Entscheidung erleichtern, sich auf die Reise mit mir als Initiator einzulassen – oder nicht.

Zuerst die ‚hard facts‘: ich bin im September 1967 geboren, hatte eine verworrene, äußerst wechselhafte und mindestens herausfordernde Kindheit. Ich habe drei Halbgeschwister, die ich erst ab 2006 kennen gelernt habe – wow, ich habe eine große Familie !!
Das Studium der Geographie hat sich als Glücksgriff erwiesen, völlig anders als erwartet und äußerst vielfältig – kurz: ALLES, was auf der Erdoberfläche passiert, ist Geographie.
In meiner aktiven Zeit als Student und wissenschaftliche Hilfskraft waren meine Schwerpunkte Klimatologie, Landschaftsgeschichte und Bodenkunde.
Nach einem Jahr Forschungsaufenthalt in der Namib kam ich zurück nach Deutschland und fiel nach einer kurzen Phase des Kämpfens in eine schwere Depression. Diese Zeit war vermutlich die schwerste meines bisherigen Lebens, mit vielen tiefen Verletzungen – die sowohl ich erfahren, als auch anderen Menschen zugefügt habe. In dieser Zeit verabschiedete ich mich vom Traum an der Uni weiter zu arbeiten und wandte mich der IT zu – damals (1998) gehörte das Aneignen fortgeschrittener IT-Kenntnisse als ‚Nebenprodukt‘ zum Studium.
Nachdem meine Psyche wieder halbwegs stabilisiert war, habe ich eine einjährige Kurzausbildung zum Fachinformatiker absolviert und in den Folgejahren mein Fachwissen in Richtung Netzwerktechnik ausgeweitet. In den Anfangsjahren als IT-Angestellter hatte ich eine weitere depressive Phase und doch fand ich etwas später den Mut, mit meiner langjährigen Partnerin in München eine gemeinsame Wohnung zu beziehen und zu heiraten. Die Hochzeitsreise führte mit meiner schwangeren Frau 2005 nach Namibia. Dann folgte eine lange Phase als braver Durchschnittsbürger, als Arbeitnehmer und Familienvater. Ohne dass ich mir bewusst gemacht hätte, ob ich das wirklich will. Meine Lebenseinstellung war, dass mir das Leben passiert, ich das Opfer meiner Umstände bin und habe nie die Möglichkeit gesehen, das Leben selbst zu gestalten und Verantwortung für meine Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen.
Ein erster Schritt aus dieser Weltsicht, war die nebenberufliche Ausbildung zum Wildnispädagogen (2018-2019), inspiriert durch zwei Vater-Sohn-Wochenenden bei der Wildnisschule Chiemgau. Hier habe ich erste tiefergehende Berührungen mit Fragen zur Bewusstheit, zu den Friedensstifterprinzipien und der Gestaltung und Verantwortung für mein eigenes Leben erleben dürfen.
Die wirkliche Änderung ergab sich wie bei so vielen anderen Menschen durch eine tiefgreifende Krise als Auslöser. Langsam und stetig habe ich mich aus der Rolle des passiven Dahin-Lebens hin zu einem selbst-bewussten Mann entwickelt. Ich weiß um meine Schwächen, sehe mich immer wieder den alten Prägungen und Mustern gegenüber und spüre gleichzeitig immer öfter und klarer, was ich tun kann, um mir selbst und meinem Umfeld Gutes zu tun und Frieden, Freude und Lebendigkeit zu leben und zu verbreiten und authentisch zu sein. Und daraus hat sich in Folge der Namibia Reise im Sommer 2024 der Wunsch entwickelt, anderen Männern die inspirierende Kraft der tiefen Naturerfahrung und Kraft spendenden Begegnung mit der Wüste zu vermitteln.
Die hier vorgestellte Reise vermag Männer zu inspirieren, die spüren, dass eine Veränderung, Vertiefung, Klärung oder einfach nur das ‚Sein‘ ansteht. Und diesen Aspekten gerne außerhalb der gewohnten Alltagsumgebung gemeinsam in einer tragenden Gruppe nachspüren und eine Richtung geben wollen. Und aus der Reise- und Gruppenerfahrung heraus Ideen und Strategien mitnehmen, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Aus meiner Erfahrung gelingt das hervorragend in einer starken Gemeinschaft im Rahmen tiefer Naturerfahrung, ohne die vielfältigen Ablenkungen aus dem gewohnten Lebensumfeld. Und deshalb biete ich diese Reise an.
